Ein Bus brachte mich zur Küste, ein Schnellboot katapultierte mich in eine andere Welt. Federleicht hüpften wir von Welle zu Welle, über türkises Blau, an Palmen bestreuten Inseln vorbei, an Jachten und Ferienhäusern – so stellt man sich die Karibik vor. Es heißt, wenn man nicht auf Bocas war, hat man Panama nicht gesehen. Nach einer halben Stunde Fahrt durch den Archipel war ich davon überzeugt. Wir erreichten die Insel Colon. Anfang des 20 Jahrhunderts hatte die United Fruit Company auf ihr ein buntes Dorf aus Holzhäuser errichtet – und jedes mit einer Veranda versehen. Schaukelstühle und Hängematten dominieren noch immer das Inventar. Das Geschäft mit der Banane ist Geschichte, doch ein charmantes und entspanntes Flair hat sich erhalten. Seit dem Einbruch des Tourismus säumen Bars und Restaurants das Ufer. Die Promenade der Insel Colon ist dicht bebaut, doch die vorgelagerten Inseln sind dafür völlig unberührt. Unkompliziert gelangt man mit Wassertaxen über kristallklares Wasser an paradiesische Strände – wenn man auf Bocas eins kann, dann einen traumhaften Urlaub verleben.
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