…und das ist er, der Vulkan Tungurahua. 5016 m ist er hoch. Als das Monstrum 2008 Lava spuckte, stand eine zehn Kilometer hohe Aschewolke über ihm. Und seit dem, so heißt es, raucht es fast täglich aus seinem Schlot. Ein Vulkan mit Fahne? Das hörte sich gut an! Als ich allerdings die Zugspitze eines dem Tungurahua gegenüberliegenden Berges erreicht hatte, versteckte sich mein Vulkan schüchtern hinter einem dichten, weißen Wolkenmantel. Welch ein Pech, grummelte ich, und trat den Rückweg an. Irgendwie landete ich auf einer Landstraße und ein Bauer nahm mich auf seinem Pickup mit. Er hatte Milch, Tomaten und vor allem leckere Erdbeeren geladen. Ich ließ es mir schmecken. Wieder im Tal, drehte ich mich noch einmal um… und welch Überraschung: nun hatte er seine Mütze doch noch abgenommen und sein Haupt entblößt. Wie das zu dieser Jahreszeit in Ecuador nun mal so ist: man braucht Geduld und natürlich: auch ein wenig Glück.
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